Album der Woche: Sine Amplitude | Hypnotized

„Mit einem Schlagzeuger im Team ist alles anders.“ —Signed.

Als ich am 13. Juni 2015 im Evinger Schloß ein Interview mit Martin Rohleder, Torsten Abel und Andreas Aulke führte, war Sine Amplitude gerade frisch gegründet. Es war ihr Debütkonzert. Es gab noch kein Album, kaum Stücke, aber trotzdem haben die drei fast zwei Stunden lang das Schloß gerockt. Das war vor fast einem Jahr.

Inzwischen haben sie abgeliefert. Das im Interview erwähnte Album ist nun fertig. Frisch aus der CD-Presse kam ein Exemplar zu mir. Und was sich schon im Schloß abzeichnete ist auf der CD Hypnotized eindeutig in den Vordergrund getreten. Es geht satt zur Sache. Mit einem Schlagzeuger im Team ist eben alles anders. Mit Andreas Aulke haben Torsten und Martin einen goldenen Schuß getan. Mit erfrischendem Drive jagt er die Sequencer vor sich her, haucht statischen Synthesizer-Arpeggios den Hauch des Lebens ein, und bleibt trotzdem mit stoischer Ruhe im DIN-Sync-Maschinen-Takt. Und das auch ohne MIDI-Clock-Anschluss.

 

Ich kann mir Hypnotized, bei aller Zauberei von Martin und Torsten nur schwer ohne den Nachbrenner Andreas Aulke vorstellen. Sicher, das ginge. Viele haben haben das hinbekommen. Aber Andreas‘ Drums haben auch die Sounds der Synthesizer und der Gitarre geprägt. Und: er hat den Platz geschaffen, damit Torstens Synthesizer, und Martins Gitarre sich richtig ausbreiten können. Alle haben davon profitiert. Am meisten aber die Zuhörer …

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PS: In der Rubrik „Album der Woche“ möchte ich jede Woche ein Album vorstellen, das mir in dieser Woche aufgefallen ist. Es muss keine Neuvorstellung sein. Wenn Du einen Tipp hast wo ich mal reinhören sollte, immer her damit …

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