Tangram hört (doch nicht) auf

Und da ist er nicht der Erste …

Peter Fabock TangramMit sich selber sitzen Künstler oft am härtesten vor Gericht. Und jeder kreative Mensch kennt die nagenden Zweifel daran, ob sich überhaupt jemand für das interessiert, was man da so macht. Klar, der Künstler macht sein Werk nur für sich. Aber irgendwie auch für die anderen. Und es heißt ja nicht umsonst, der Applaus ist das Brot des Künstlers. Leider oft das Einzige. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Ende 2014 war es bei dem Ungarn Peter Fabok dann so weit. Er verkündete auf seiner Website das Ende seiner — durchaus ergiebigen — Zeit als Elektronik-Musiker unter dem Namen Tangram.

Heute sagt er dazu: „… because I felt that I ran out with musical influences, and I’ve seen my musical future darkly.“ Kennen wir, solche Situationen. Kennen wir alle.

Inzwischen musste er aber feststellen, ohne Musik geht es doch nicht. Nach seinem Umzug in ein neues Heim baute er dort ein Studio auf, und begann wieder in Tönen und Klängen zu denken.


Und nun ist seine erste Veröffentlichung nach der Pause auf bandcamp erschienen. Es ist eine EP mit drei Stücken und trägt den Namen Polaroid. Und da wird bald sicher mehr kommen …

Polaroid auf Bandcamp kaufen (€4)
Tangram im Internet und auf Facebook

Tangrams komplette Diskografie — immerhin 31 Alben — ist aktuell zum Sonderpreis von €31,20 auf Bandcamp zu bekommen. Das entspricht einem Nachlass von 80%.

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