(fast) 200

Vor ein paar Monaten habe ich in einem Interview von jemanden gelesen, der ein bedeutendes Internet-Magazin für einen Randbereich der elektronischen Musik führt.

Avatar_Tom_2014_colorNach seinen Anfängen gefragt, antwortet der Autor des Magazins das er mehrere Jahre hindurch für etwa 30 – 40 Leser geschrieben hat. Es hat ihm Freude gemacht, aber es war auch anstrengend zu sehen wie wenige Menschen seine Arbeit erreichte. Erst danach wurden es mehr. Heute aber ist es das Magazin mit der größten Reichweite in dieser Szene im Internet.

Es ist nicht meine Absicht irgendwelche Reichweiten zu erreichen, oder andere Magazine in dieser Hinsicht zu übertrumpfen. Ich mache Flächenklang aus einem inneren Bedürfnis heraus. Ich mache es auch aus meiner Liebe zu diesem Randbereich der elektronischen Musik, in dem ich mich wohl fühle, und in dem ich viele Menschen getroffen und kennen gelernt habe, die eine Bereicherung für mich sind.

Flächenklang ist noch nicht mal ein Jahr alt. Und trotz der unregelmäßigen und zuweilen langen Artikel, meiner unkonventionellen und unvollkommenen Schreibe, und den vielen Projekten die ich in Flächenklang realisieren wollte, es aber immer noch nicht geschafft habe, erfahre ich eine Menge an persönlichem Zuspruch und Ermunterung für meine Arbeit.

Auf der Facebook-Seite von Flächenklang haben sich inzwischen fast 200 Follower versammelt. Die Artikel auf Flächenklang selbst haben zusammen genommen mehrere tausend Leser gefunden. Und das in einem Segment der elektronischen Musik, dem immer wieder nachgesagt wird sich zu sehr an der Vergangenheit zu orientieren, und wenig Neues zu bieten.

Fast 200 Menschen die Flächenklang folgen! Ich habe fast Tränen in den Augen über den Zuspruch den Flächenklang, und mehr noch „unsere“ Musik findet. Ihr seid tolle Menschen, und es ist mir eine Freude mit euch zusammen im Austausch zu stehen, Musik zu teilen, und bei den wunderbaren Events, die von fleißigen Menschen mit viel Arbeit und Liebe zum Detail auf die Beine gestellt werden, mit euch zusammen zu sein.

Danke.

 

(Das musste einfach mal gesagt werden …)


Nachtrag 21.1.2015: Und dann ist es passiert. Mitten in der Nacht …

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